Basel Sehenswürdigkeiten
Basel liegt im Dreiländereck Schweiz – Frankreich –
Deutschland. Es ist mit 170.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der
Schweiz und ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im
Nordwesten des Landes. Basel erstreckt sich zu beiden Seiten des Rheins
und besteht aus Kleinbasel auf dem rechten Rheinufer und Großbasel auf
dem linken Rheinufer.
Das Zentrum und die Altstadt befinden sich auf dem
Münsterhügel und der Pfalzterrasse sowie rund um den Marktplatz von
Großbasel. Dort sind auch die meisten Sehenswürdigkeiten wie
beispielsweise das alte Rathaus zu bestaunen. Das rechts- und das
linksrheinische Basel werden von der Mittleren Brücke miteinander
verbunden. Mit seiner Pharma- und Chemieindustrie ist Basel einer der
bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in der Schweiz. Der Frachthafen und
einer der größten Güterbahnhöfe Europas machen es zu einem wichtigen
Verkehrsknotenpunkt.
Trotz aller wirtschaftlichen Betriebsamkeit hat sich
Basel, vor allem im Bereich der Altstadt, seinen klassischen Charme
bewahrt. Viele gelungene Beispiele alter und moderner Baukunst lassen
sich in Basel bewundern. Außerdem ist die Stadt ein blühendes kulturelles
Zentrum mit einer vielfältigen Museums-, Musik- und Theaterlandschaft.
Top Sehenswürdigkeiten Basel
- Basler Münster
- Wildtsches Haus
- Messeturm
- Elisabethenkirche
- Küchlintheater
- Betonkirche Sankt Antonius
- Lonza-Haus
- Kunstmuseum
- Museum Tinguely
- Zoo
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Basel
Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt
Das Basler Münster
Das Basler Münster ist eine der ältesten und schönsten Bischofskirchen
der Schweiz. Mit dem Bau wurde bereits 1019 begonnen. Um 1500 wurde das
im romanischen und gotischen Stil gehaltene Gotteshaus vollendet. Mit
bunten Ziegel, einer roten Sandsteifassade und den beiden
charakteristischen Kirchtürmen prägt das Münster das Stadtbild von Basel
und ist eines seiner bedeutendsten Wahrzeichen. Das Basler Münster ist am
Münsterplatz gelegen. Dieser zeichnet sich durch eine gut erhaltene
spätmittelalterliche Bausubstanz aus, die dafür sorgt, dass das Basler
Münster stilistisch perfekt in seine Umgebung eingebettet ist. Im eher
schlicht gehaltenen Innenraum der Kirche fallen die Krypta, die
mittelalterlichen Deckenmalereien und der Kreuzgang an der Südseite
besonders ins Auge.
Das Wildtsche Haus
In Basel gibt es nicht nur eine gut erhaltene spätmittelalterliche
Bausubstanz, sondern auch prächtige Bauwerke aus späteren Jahrhunderten.
Ein besonders schönes Beispiel ist das Wildtsche Haus aus dem 18.
Jahrhundert. Der barocke Bau am Petersplatz war eines der prunkvollsten
Bürgerhäuser der Stadt. Heute wird es von einer Stiftung und der
Universität genutzt.
Die Pauluskirche
Eine gelungene Anknüpfung an das architektonische Erbe der Baseler
Altstadt ist die Pauluskirche. Sie wurde 1901 im neuromanischen Stil
errichtet und basiert auf einem dreieckigen Grundriss. Die evangelische
Pauluskirche bildet einen optischen Fluchtpunkt zwischen Viaduktstraße
und Bahnhof. Besonders markant ist die riesige Fensterrose in der
Frontfassade.
Der Messeturm
Ein Beispiel für die Baseler Gegenwartsarchitektur ist der Messeturm. Mit
105 Metern ist er das höchste Gebäude der Stadt. Das Hochhaus mit einer
markanten Glasfassade bietet auf 31 Stockwerken viel Platz für Büros,
Konferenzräume und Messeveranstaltungen. Zudem gibt es Restaurants, ein
Vier-Sterne-Hotel und eine Aussichtsbar im obersten Stockwerk. Der
Messeturm wurde zwischen 2001 und 2003 fertig gestellt. Jedes Jahr wird
im Messeturm ein Treppenwettrennen bis zum obersten Stock ausgetragen.
Die Elisabethenkirche
Im Zentrum Basels direkt neben dem Theater befindet sich die
Elisabethenkirche. Diese im neugotischen Stil erbaute Kirche entstand
zwischen 1857 und 1864 als erster Baseler Kirchenbau nach der
Reformation. Besonders sehenswert sind die prachtvolle Steinkanzel und
die historische Orgel.