Budapest Sehenswürdigkeiten
Die ungarische Hauptstadt Budapest ist mit ca. 1,7
Millionen Einwohnern zugleich die größte Stadt des Landes. Die Großstadt
entstand im Jahre 1873 durch den Zusammenschluss der zuvor selbständigen
Städte Buda und Pest. Budapest liegt im Norden Mittelungarns an der
Donau. Diese verlässt hier die ungarischen Mittelgebirge und fließt in
die ungarische Tiefebene. Wegen des Schutzes der Berge hat Budapest ein
trockenes, mildes Kontinentalklima. Da die Stadt auf einer tektonischen
Bruchstelle liegt, verfügt sie über viele Thermalquellen.
Die Vorläuferstädte Budapests waren schon bildeten
als Königsstädte schon im Mittelalter den Mittelpunkt Ungarns. Im 16.
Jahrhundert gerieten sie zeitweilige unter osmanische Herrschaft und
waren dann bis ins 20. Jahrhundert die wichtigste Metropole im östlichen
Teil der habsburgischen Doppelmonarchie. Noch heute erinnern viele
Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert an diese Zeit.
10 Top Sehenswürdigkeiten
Budapest
- Zitadelle
- Freiheitsstatue
- Thermalbad
- Königliches Schloss
- Matthiaskirche
- Große Markthalle
- Sankt Stephans Basilika
- Heldenplatz
- Burgviertel
- Fischerbastei
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Budapest
Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt
Die Zitadelle
Auf dem Gellertberg thront die Zitadelle über der Stadt. Der Festungsbau
wurde nach der Revolution von 1848/49 erbaut, in der sich Ungarn
erfolglos vom österreichischen Kaiserhaus lösen wollte. 1899 wurde die
militärische Nutzung beendet und das Bauwerk an die Stadt übergeben.
Heute ist die Zitadelle ein beliebtes Ausflugsziel und zählt zum UNESCO
Weltkulturerbe.
Die Freiheitsstatue
Ebenfalls auf dem Gellertberg befindet sich die Freiheitsstatue. Sie
wurde 1947 erbaut und erinnert an die Befreiung Ungarns im Zweiten
Weltkrieg. Auf einem Sockel wird eine Frauengestalt dargestellt, die
einen Palmwedel hochhält. Mit einer Gesamthöhe von 40 Metern ist die
Statue von fast jeder Stelle Budapests sichtbar.
Das Thermalbad
Budapest ist eine Badestadt von internationalem Rang. Aus mehr als 120
heißen Quellen werden jeden Tag mehr als 30.000 Kubikmeter
mineralstoffhaltiges Wasser gewonnen. Dieses wird in 21 Bädern für
Anwendungen genutzt. Die Badehäuser sind Repräsentativbauten von hohem
historischem und architektonischem Rang. In Budapest flossen verschiedene
Badekulturen zusammen. Bereits die Römer legten hier 14 Thermalbäder an.
Mit den Türken hielt die orientalische Badekultur Einzug. Im 19.
Jahrhundert kam dann der europäische Kurtourismus hinzu, der in Budapest
eines seiner wichtigsten Zentren fand.
Das Königliche Schloss
Auf dem Burgberg befindet sich das imposante Königliche Schloss. Sein
Vorläufer entstand in Form einer Burg im 13. Jahrhundert, die zum
königlichen Residenzschloss ausgebaut wurde. Umbauten und Erweiterungen
ließen viele Stilepochen in die Architektur des Schlosses einfließen.
Heute wird der Palastkomplex von Galerien und Museen genutzt oder für
Staatsakte der ungarischen Regierung verwendet.
Matthiaskirche
Die Matthiaskirche gehört zu den schönsten Sakralbauten Budapests und
vielleicht ganz Ungarns. Das Gebäude befindet sich im Burgviertel auf dem
Berg Budaer. Im 19. Jahrhundert war die Matthiaskirche die Krönungskirche
der ungarischen Könige. Erbaut wurde das Gotteshaus bereits 1015 zu Ehren
des heiligen Märtyrers Gellert. Im 13. Jahrhundert wurde die
Matthiaskirche zur romanischen Basilika umgebaut. Ihren heutigen Namen
erhielt die Kirche aber erst 1470, als der ungarische König Matthias
Corvinus ihr einen Turm hinzufügen ließ.
Die Große Markthalle
Das lebhafte Treiben der ungarischen Märkte kann man in der Großen
Markthalle von Budapest erleben. Sie wurde 1897 errichtet und befindet
sich zwischen der Freiheitsbrücke und der Corvinus-Universität. Früher
wurden die Waren für den Markt an einer eignen Anlegestelle über die
Donau angeliefert. Heute verteilen sich 180 Stände und Geschäfte in der
Großen Markthalle auf drei Stockwerke.