Zürich Sehenswürdigkeiten
Zürich ist die größte Stadt in der Schweiz und die
Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Mit seinen 390.000 Einwohnern ist
Zürich das bedeutendste wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle
Zentrum der Schweiz. Die Stadt liegt im Osten der Schweiz am Ausfluss des
Zürich-Sees. Die Stadt selbst liegt in einer malerischen Landschaft in
einem Becken, das von Hügeln umschlossen ist.
Zürich ist aus der Römersiedlung Turcium entstanden.
1262 wurde es freie Reichsstand und schloss sich 1351 der Schweizer
Eidgenossenschaft an. Durch den Reformator Ulrich Zwingli wurde Zürich im
16. Jahrhundert zu einem der Brennpunkte der Reformation im
deutschsprachigen Raum. Im 19. Jahrhundert mauserte sich Zürich zur
wichtigsten Wirtschaftsmetropole der Schweiz. Heute ist Zürich vor allem
ein bedeutender Finanzplatz und Medienstandort. Große Bedeutung hat aber
auch der Tourismus wegen der idyllischen Lage am Zürichsee und der
weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. Zürich zählt zu den
Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität.
Top Sehenswürdigkeiten
Zürich
- Rathaus
- Grossmünster
- Niederdorf
- Frauenmünster
- Paradeplatz
- Peterskirche
- Augustinerkirche
- Schweizerisches Landesmuseum
- Zunfthaus
- Polybahn
|
|
Zürich
Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt
Das Züricher Rathaus
Die meisten Sehenswürdigkeiten Zürichs befinden sich in der Altstadt am
linken und rechten Ufer des Flusses Limmat. Die gilt auch für das 1698 im
Renaissancestil erbaute Rathaus. Seit 1803 dient das alte Rathaus als
Sitz des Kantonalrats. Das vierstöckige Rathaus wurde vom Ufer aus in den
Fluss hinein gebaut. Dazu wurde ein bereits bestehendes Gewölbe über den
Limmat genutzt. Auffallend ist die prachtvolle Fassade, die teilweise aus
schwarzem Marmor gefertigt ist, ebenso wie die auffällig gestalteten
Fenster. Am Erdgeschoss sind zahlreiche Stadtsymbole, Inschriften und
Büsten angebracht.
Das Grossmünster
Das evangelische Grossmünster ist die größte Kirche in der Züricher
Altstadt. Die Doppeltürme des Münsters gelten als Wahrzeichen der Stadt.
Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert als Teil eines Chorherrenstifts
gebaut. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Grossmünster Schauplatz der
Reformation. Ulrich Zwingli predigte hier und ließ alle Altarbilder aus
der Kirche entfernen. Dasselbe gilt für die Reliquien der Heiligen Felix
und Regula, denen die Propstei des Grossmünsters geweiht war. 1763 wurde
der Glockenturm durch einem Blitzschlag zerstört. 1770 wurden dann die
alten Türme durch neugotische Turmabschlüsse ersetzt. Dies wirkt als
Stilbruch gegenüber dem romanischen Gesamtbau, verleiht dem Äußeren des
Grossmünsters aber gleichzeitig etwas Unverwechselbares.
Das Niederdorf
Von der Stüssihofstatt bis zum Central erstreckt sich das Züricher
Niederdorf. Mit seinen gemütlichen aber belebten Gassen und Strassen
bildet es einen der schönsten Teile der Altstadt. Das Niederdorf hat sich
zu Zürichs Amüsierviertel entwickelt. Dort sind zahlreiche Restaurants,
Bars, Cafés, Hotels, Kinos, Läden und Diskotheken anzutreffen.
Das Frauenmünster
Mit ihrem spitzen Turm aus grünen Schindeln zählt das Frauenmünster zu
den markantesten Sakralbauten der Schweiz. Schon im 9. Jahrhundert gab es
an dieser Stelle einen Vorgängerbau. Bis zum 14. Jahrhundert wurde das
Frauenmünster zu einer der prächtigsten Kirchen im deutschen Sprachraum
ausgebaut, in der Kaiser und Könige verkehrten. Der Höhepunkt einer jeden
Besichtigung dürften wohl die fünf von Marc Chagall gestalteten Fenster
im Chor des Frauenmünsters sein.
Der Paradeplatz
Der berühmteste Platz Zürichs ist der Paradeplatz an der Bahnhofstraße.
Hier sind einige der größten Banken und Versicherungen Europas ansässig.
Der Platz wurde im 17. Jahrhundert als Viehmarkt angelegt und entwickelte
sich zum wichtigsten Verkehrskontenpunkt der Stadt.